Fragen & Antworten


Wozu brauchen Sie eine Website?

Mit einer Website erweitern Sie Ihre Unternehmenskommunikation um ein eminent wichtiges Informationsmedium: das Internet. Dabei ist es zweitrangig, ob Sie eine kleine Site oder einen großen Web-Auftritt haben – wichtig ist, dass Sie sichtbar sind und Ihre Kompetenz und Ihr Angebot visuell ansprechend und benutzerfreundlich präsentieren.

  • Viele Menschen suchen und vergleichen Anbieter im Internet und nutzen dazu Suchmaschinen, Web-Verzeichnisse, Online-Branchenbücher etc. Mit einer Website werden Sie gefunden.
  • Durch Ihren Internetauftritt bleiben Ihre Kunden auf dem Laufenden. Aktuelle Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten, neue Produkte, Dienstleistungen oder Informationen: Jede Änderung kann sofort sichtbar gemacht werden.
  • Indem Sie häufig nachgefragte Informationen online publizieren, sparen Sie Zeit und Kosten. Ihr Content kann jederzeit und zielgerichtet vom Benutzer abgerufen werden.
  • Mit nützlichen Funktionen wie zum Beispiel Terminvereinbarungsmöglichkeiten oder Abfrage des Bearbeitungsstandes über das Internet erleichtern Sie sich und Ihren Kunden die Zusammenarbeit.

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Wie können Sie prüfen, ob ein Domainname noch frei ist?

Über einen »whois« Dienst können Sie abfragen, ob der gewünschte Domainname verfügbar ist. Die meisten Serviceprovider stellen dazu Abfragemöglichkeiten auf ihrer Website zur Verfügung. Auch die länderspezifischen Registrierungsorganisationen bieten die Möglichkeit, zu überprüfen, ob eine Domain noch zu haben ist. Dort wird jedoch meist nur die eigene Top-Level-Domain einbezogen.

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Woher kommen die Inhalte für Ihre Website?

»Content is often the last thing to be considered (and almost always the last thing to be delivered).« Pepi Ronalds, www.alistapart.com

Texte zu schreiben erfordert einen hohen Zeitaufwand, der häufig unterschätzt wird. Während der Planung Ihres Webprojektes sollten Sie zusammenstellen, über welche Startinhalte Sie bereits verfügen. Liegen bereits Unternehmensdarstellungen, Produktkataloge, Beiträge aus Fach- oder Hauszeitschriften oder andere Dokumente vor? Sollen externe Quellen verwendet werden? In welchem Umfang müssen Materialien ausgewertet, überarbeitet oder gar neu erstellt werden? Und woher beziehen Sie laufend aktuelle Inhalte? Wer erstellt die (neuen) Texte und sorgt für die Redaktion?
Es kann sehr entlastend sein, einen externen Redakteur oder Lektor hinzuziehen, der die Textarbeit organisiert und Ihre Texte im Hinblick auf Richtigkeit, Professionalität und Konsistenz editiert.

Die Bilder bzw. Fotos für Ihre Webpräsenz recherchiere ich normalerweise in der Phase des Screen Designs. Den vereinbarten Gestaltungsvorgaben gemäß, suche ich in verschiedenen Bilddatenbanken nach dem passenden Material, das ich für Sie zukaufe. Je nach Anforderung wird ein externer Fotograf zur Bild-Produktion hinzugezogen. Soll Ihr eigenes Material verwendet werden, liefern Sie dieses idealerweise in digitaler Form, am besten als unbearbeitete Originale. In vielen Fällen ist eine Anpassung des Bildmaterials (Formatänderung, Beschnitt, Ein-/Umfärben, Retusche o. ä.) erforderlich.

Bitte beachten Sie, dass beim Einsatz von Texten und Bildmaterial aus externen Quellen Nutzungsgebühren anfallen, die nach Zeitraum, Verbreitung, Einsatzzweck und Medium berechnet werden.

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Wer übernimmt die Pflege Ihrer Website?

Idealerweise wird bei Projektstart in einem Pflegekonzept definiert, wie oft, von wem und in welcher Form Inhalte zu aktualisieren sind. Dabei benötigen tagesaktuelle redaktionelle Inhalte oder Produktangebote in einem Online-Shop einen höheren Pflegeaufwand als zum Beispiel die Unternehmensdarstellung oder das Leistungsportfolio.

  • Wenn sich Ihr Angebot selten ändert, ist eine statische Website in der Regel die sinnvollste Lösung. Statisch bedeutet nicht, dass sich die Seiten nicht ändern lassen. Für die Änderungen ist jedoch ein Eingriff in den Quelltext nötig, wozu Programmierkenntnisse erforderlich sind.
  • Bei Seiten mit hohem Aktualisierungsbedarf oder bei umfangreichen Webpräsenzen empfiehlt sich der Einsatz von dynamischen Seiten oder Redaktionssystemen. Einmal implementiert, sind die entsprechenden Systeme auch für ungeübte Anwender leicht zu bedienen.

Je nach Pflegekonzept und technischer Umsetzung können Sie Ihre Seiten entweder selbst aktualisieren oder – in einer von Ihnen bestimmten Frequenz – von mir überarbeiten lassen. Aufwand und Stundensatz werden selbstverständlich vorher abgestimmt.

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Was ist der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Webseiten?

Statische Seiten stehen fertig auf dem Webserver zum Abruf bereit, d.h. der Server liefert eine vorhandene Datei an den Browser aus. Dynamische Seiten sind nicht fertig, sondern werden im Moment der Anforderung von Programmen auf dem Webserver erzeugt und an den Browser übertragen. Die Daten werden aus Datenbanken zusammengetragen und können dabei direkt auf Nutzeranforderungen abgestimmt werden.

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Was ist ein Content Management System?

Ein Content Management System (kurz CMS) oder Inhaltsverwaltungssystem ist ein Anwendungsprogramm, das hilft, Websites zu verwalten. Autoren benötigen keine Programmierkenntnisse, d.h. sie fügen neue Inhalte über eine anwenderfreundliche, meist grafische Benutzeroberfläche (ähnlich einem Textverabeitungsprogramm) ein.

Zu den Grundmerkmalen eines Content Management Systems gehört die dezentrale Wartung: Da das CMS direkt auf dem Server installiert wird, kann die Website von jedem PC mit Internetzugang aus bearbeitet werden – per Webbrowser und ohne weitere Software. Auf diese Weise können Redakteure an verschiedenen Standorten arbeiten. Gleichzeitig können den Benutzern Rollen und Berechtigungen zugewiesen werden, um unautorisierte Änderungen zu verhindern.

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Wann ist es sinnvoll, ein Content Management System einzusetzen?

Hier ist entscheidend, ob Sie als Auftraggeber die laufende Pflege Ihrer Website selbst übernehmen wollen. Dabei sind folgende Abwägungen ratsam:

  • Wie wichtig ist die Aktualität Ihrer Webpräsenz? Wie häufig fallen Änderungen an? Je aktueller ein Webauftritt sein muss, desto eher kommt ein Redaktionssystem in Frage.
  • Bestehen personelle/zeitliche Ressourcen, um die Website selbst zu pflegen? Ist es realistisch, dass Sie sich die Zeit nehmen, um sich einzuarbeiten und die Updates selbst durchzuführen? Oder ist es besser, jemanden zu beauftragen, der die Änderungen übernimmt, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können?
  • Sind die finanziellen Mittel für die höhere Anfangsinvestition in dynamische Seiten/ein CMS vorhanden? Zahlt sich die Anfangsinvestition durch niedrige Folgekosten (eigenständige Wartung) tatsächlich aus?

Übrigens muss nicht immer ein komplexes CMS implementiert werden. In manchen Fällen reicht es völlig, lediglich einzelne Seiten des Gesamtauftritts so anzulegen, dass sie schnell und einfach aktualisiert werden können. Mit einer Erweiterung der Website um PHP und mySQL lassen sich jederzeit komfortabel Daten ändern. Zum Beispiel, um den Besuchern aktuelle Termine, Nachrichten oder den Bearbeitungs-Status ihrer Transaktion anzuzeigen.

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Wie machen Sie Ihre Website bekannt?

Durch die Programmierung mit CSS erfüllt Ihre Website bereits wichtige Voraussetzungen, um in Suchmaschinen gut gelistet zu werden: überflüssiger Quellcode entfällt, und die Seiteninhalte werden mit logischen Elementen strukturiert. Deshalb sollten Sie Ihre Inhalte mit aussagekräftigen Überschriften gliedern, in denen Sie wichtige Stichworte unterbringen. Auch die suchmaschinenrelevanten Einträge im »Head« der Seiten wie Titel und Beschreibung vergessen Sie beim Texten besser nicht. Grundsätzlich gilt: Content is king, d.h. bieten Sie relevante und nützliche Informationen.

Sobald Ihre Webpräsenz publiziert ist, sollten Sie dafür sorgen, dass andere, möglichst bedeutende Seiten auf Ihren Webauftritt verweisen. Denn Suchmaschinen werten aus, wie viele Links auf eine Seite zeigen – je größer und wichtiger die verweisenden Seiten sind, desto besser. Dabei ist der Linktext sehr wichtig: in Form einer Kurzbeschreibung gibt er Aufschluss über das Linkziel – Ihre Website. Versuchen Sie also, Einfluss auf den Linktext zu nehmen und bitten Sie um die Verwendung Ihrer Suchbegriffe anstelle von Worten wie »hier« und »mehr«.
Um für Suchende noch besser auffindbar zu werden, kann es auch sinnvoll sein, bezahlte Werbung in Suchmaschinen zu schalten. Oder, wenn Sie über ausreichende Kapazitäten verfügen, twittern Sie oder betreiben Sie ein Weblog [digitales Tagebuch] mit Neuheiten und Tipps rund um Ihre Dienstleistungen/Produkte: Das bindet Leser und Kunden, bereichert Ihren Content und sorgt im Idealfall für Links von außen.

Ansonsten sollten Sie darauf achten, statt einer Freemail Adresse (z.B. bei gmx.de oder web.de) nur noch Ihre offizielle eMail Adresse zu verwenden. Legen Sie eine unaufdringliche Signatur für Ihre Mails an, die Ihre Web-Adresse enthält. Auf Visitenkarten und Briefbögen sollte diese Adresse ebenfalls angeführt werden.

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Was kostet eine Website?

Das kommt darauf an!
Vergleichen Sie es mit dem Hausbau, Küchen- oder Autokauf: Wollen Sie eine Stadtvilla in exklusiver Lage oder ein Fertighaus auf dem Land? Die schwedische Standard-Küche oder eine individuelle Tischlerarbeit? Extras wie Sitzheizung, Schiebedach, Allradantrieb?
Sie sehen, Ihre Vorstellungen und Ziele sollten in etwa bekannt sein, um eine Kostenschätzung abgeben zu können.

Eine Kalkulation umfasst in der Regel folgende Positionen:

  • Konzeptentwicklung (Inhalt, Navigation, Design)
  • Produktion (Text, Grafik, ggf. Fotografie etc.)
  • Programmierung und Softwareentwicklung
  • Installation und Wartung

Der AGD [Alliance of German Designers] Vergütungsvertrag setzt als »branchenübliche und redliche« Vergütung einen Basis-Stundensatz von EUR 76,00 ohne Nutzungsrechte an (Stand 02.2006). Mein Stundensatz ist projekt- und kundenorientiert und liegt derzeit unter diesem Satz.

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