Der Weg zur Erleuchtung

CSS-Design bietet außerordentliche Freiheiten bei der Gestaltung von Hypertext–Dokumenten. Die Trennung von Form und Inhalt ermöglicht, das Aussehen einer Website komplett zu verändern, ohne den Inhalt der Datei zu modifizieren.

Um dies zu erreichen, kommen »Styleswitcher« zum Einsatz; eine Methode, bei der die Stylesheets im Hintergrund per Skript ausgetauscht werden. Das ist in etwa so, als würde in Ihrem Wohnzimmer auf Knopfdruck umgeräumt und frisch gestrichen.

Probieren Sie es aus! Über den »Styleswitcher« haben Sie auf jeder Seite die Möglichkeit, das Design zu ändern, indem Sie per Klick das Stylesheet wechseln: Baustelle, Fotorama, Kirschblüte, Noir et blanc oder Wiesengrund.

Eine Datei – viele Möglichkeiten

Vater dieses Gedankens ist der kanadische Webdesigner Dave Shea. Der rief 2003 die inzwischen legendäre »CSS Zen Garden« Website ins Leben, um zu veranschaulichen, was sich optisch durch CSS erreichen lässt.

Der Zen-Garten ist eine Gemeinschaftsarbeit von Webentwicklern aus allen Ländern der Welt. Designer reichen Ihre Entwürfe in Form von Stylesheets und Bildern ein, dabei ist der Code für alle Designs identisch.
Genau das ist der Clou und die besondere Herausforderung: Alle Designs benutzen dieselbe HTML-Datei! Die Darstellung im Browser ist dagegen um so vielfältiger.

»il faut cultiver notre jardin«

Frei nach Voltaire und nach dem »CSS Zen Garden« Prinzip entstanden also die CSS-Designs für diese Website.

Dabei braucht eine gut strukturierte Seite eigentlich gar keine Stylesheets, um korrekt dargestellt zu werden. Ohne CSS-Datei ist diese Website zwar nicht besonders schön, der Inhalt bleibt jedoch perfekt lesbar, in logischer Abfolge und mit funktionierenden Links. Überzeugen Sie sich selbst: Schalten Sie das Stylesheet ab.

Zum Anschalten klicken Sie einfach wieder auf Baustelle, Fotorama, Kirschblüte, Noir et blanc oder Wiesengrund.